Aufbau-Wochentagebuch: Woche 7

So Leute, eigentlich bin ich gerade viel zu aufgeregt um mein Tagebuch hier zu schreiben, aber ich schaue mal was ich zustande bringe.

Die letzte Woche war eine Menge los. Meine Brüder und Saskia (Arturs Freundin und meine neue Schwester) waren bei mir in Berlin und jetzt bin ich in Paderborn bei meiner Familie, morgen geht’s für meine Mama, Niklas und mich nach Kasachstan.

Ernährungstechnisch lief die Woche super, ich habe meine Kalorien eingehalten und ich bin nicht mehr permanent hungrig. Auch mein Training lief sehr gut, wobei ich diese Woche mal wieder anpassen musste.

Ich war nämlich bei dem Under Armour Kick-Off-Event von #RUNVERBOTEN und dort bin ich, wie der Name schon sagt, gelaufen.

Der Run fand am Freitagabend statt. Wir haben uns am Under Armour HUB in Berlin getroffen und wussten nicht, wo wir später laufen würden. Nach einer Stunde kam ein Bus und auf jedem Sitz war ein kleines Päckchen mit Wasser, einer Banane und einem Riegel bereitgelegt.

Generell war soo gut für uns gesorgt, wir wurden immer satt und alles war einfach perfekt organisiert.

Nach ca. einer halben Stunde kamen wir dann am BER-Flughafen an und dort zu laufen war einfach der Wahnsinn. Und ja Leute, ich habe durchgehalten. Ich bin keine Cardio-Queen und habe fast 6 km geschafft. Wenn ich dann mal im Flow bin beim Laufen, liebe ich es. Nach dem Lauf gab es ein HIIT. Da hab ich aber einen Gang zurück geschaltet, weil ich keinen Muskelkater haben wollte, der mein kommendes Training behindert. Auch den Sprint in dem Run habe ich aus diesem Grund, ausgelassen.

Zurück im Under Armour HUB gab es für uns alle wieder Getränke und Süßkartoffelpommes, Salat sowie Tofu-Taschen. Extrem lecker, den Laden checke ich auf jeden Fall nochmal aus.

Abgesehen von den Under Armour-Events lief in der Woche alles nach Plan und ich habe lange überlegt, was vielleicht nicht ganz so gut war, um diesen Eintrag spannender zu gestalten. Und dann dachte ich mir. Ne, es lief einfach alles gut und das ist auch in Ordnung so. Bei mir ist es viel zu oft so, dass ich mich nicht damit abfinden kann, wenn mal alles klappt, weil irgendwo muss es ja einen Haken geben. Aber so ist es nicht. Es DARF auch mal alles klappen und man darf dann auch einfach glücklich und dankbar sein und muss nicht nach Fehlern suchen. Etwas, das mir persönlich nicht unbedingt einfach fällt, ich glaube so richtig wäre es mir ohne diesen Blog-Eintrag auch nicht aufgefallen, wie oft ich künstlich nach Fehlern suche.

Jetzt gerade ist es übrigens 6.08 Uhr und ich sitze im Zug nach Frankfurt am Main, um von dort aus nach Almaty, Kasachstan zu fliegen. Einerseits bin ich super aufgeregt, weil ich keine Ahnung habe was mich erwartet, andererseits kann ich auch nicht so richtig aufgeregt sein, weil ich eben nicht weiß was mich erwartet. Meine Eltern sind dort geboren und aufgewachsen und waren seit meiner Geburt nicht mehr dort. Meine Mama und Niklas sind dabei und Leute, meine Mama sieht ihre Mama zum ersten mal nach 23 Jahren wieder. Was auch lustig ist: Sie ist in dem Alter, in dem ich jetzt bin, ausgewandert.

Wie ich es mit Training dort mache, weiß ich noch überhaupt nicht, das wird auf jeden Fall eine Herausforderung. Wobei es eigentlich auch nicht schlecht ist, 2 Wochen im Jahr zu pausieren. Ich bin aber knapp 3 Wochen weg, also mal sehen, was so geht. Größere Gedanken mache ich mir ums Essen. Zum einen kann ich nicht in ein fremdes Land, zu meiner Familie, die ich erst kennenlerne, kommen und meine Waage auspacken. Zum anderen ist traditionelles Essen so dermaßen lecker, dass ich mich nicht wundern würde, wenn ich 10 kg schwerer wieder in Deutschland ankomme. Aber ich lasse es auf mich zukommen und gucke wie ich mit der Lage umgehe. Selbst wenn ich 10 kg schwerer zurückkomme. Dann geht’s halt in den Cut. Ich sehe das alles wie ihr wisst nicht ganz so eng und passe alles meinem obersten Ziel an: glücklich zu sein und mich wohlzufühlen. Das wichtigste ist, eine Balance zu finden und immer offen für alles zu sein. Aber auch das ist Trainingssache und auch das trainiere ich jeden Tag mehr oder weniger bewusst. Und ihr lieben Leute, es gibt eine weitere Neuigkeit. Ich vlogge in Kasachstan und die Videos kommen nach der Reise auf YouTube online. Ich habe heute morgen schon angefangen und ich hatte jetzt schon den Spaß meines Lebens.

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