Regina’s Restart: Woche 4

Letzte Woche habe ich keinen Regina’s Restart geschrieben und auch bei den Kasachstan Beiträgen fehlen zwei. Diejenigen von euch, die mir auf Instagram folgen oder sich meine Mini-Podcasts anhören ahnen wahrscheinlich warum. Letzten Mittwoch sah der Dialog mit meiner Augenärztin, bei der ich zur Nachkontrolle meiner Netzhaut war, so aus:

„Darf ich wieder Sport machen?“
„Ja, vorsichtig.“
„Auch Kraftsport?“
„So richtig?“
„Ja“
„Nein, lieber nicht.“
„Okay, wann darf ich wieder?“
„Lieber gar nicht, es gibt auch andere schöne Sportarten.“

Klar, es gibt auch coole Hunde, aber ich will meinen Kater trotzdem behalten. Natürlich ist mir bewusst, dass sie keine Ahnung hat wieviel mir am Kraftsport liegt. Aber so etwas gesagt zu bekommen ist im ersten Moment schon hart. Im zweiten auch noch. Auf jeden Fall war ich ziemlich traurig und die Negativspirale begann mich in ihren Bann zu ziehen. Ein negativer Gedanke nach dem anderen, gefolgt von miesen Gefühlen und der Frage danach was das alles soll.

Donnerstag hat sich das auch nicht gebessert, wobei ich zumindest angefangen habe nach konstruktiven Lösungen zu schauen. Ich habe Leuten geschrieben, von denen ich dachte, dass sie mir weiterhelfen können. Unter anderem einem Professor, der an einem sehr spannenden Projekt, das mit Kurzsichtigkeit zu tun hat, mitarbeitet. Freitag musste ich mir wirklich sagen, dass es besser wird und dass ich irgendeine Lösung finde. Langsam ging es mir besser, je mehr positive Gedanken ich formulieren konnte.

Samstag hat sich das fortgesetzt und Sonntag Morgen ging es mir wieder gut. Ich hab’s geschafft mich aus dem Strudel des Selbstmitleids und Bedauerns herauszuziehen und freute mich auf das Frühstück im wundervollen Café Honigbiene in Schöneberg, von dem ich euch ganz sicher noch mehr erzählen werde. Dort kam ich dann auch total in Weihnachtsstimmung, in Paderborn hat es geschneit und ich habe tolle Bilder von meiner Familie und einem Schneemann bekommen.

Ich saß also in diesem traumhaft gemütlichen Café, war einfach nur glücklich und plötzlich bekomme ich eine Antwort von dem Professor. Selbstverständlich hat er keine Ferndiagnose oder ähnliches erstellt, sondern mir nur allgemeine Infos zu der Thematik gegeben. Aber jetzt verstehe ich endich worum es geht. Nämlich um den Blutdruck, der den Augeninnendruck erhöht, die wiederum die Druck- bzw Zugkraft auf die Netzhaut erhöht. Beim Kraftsport kann dieser innerhalb von Sekunden in die Höhe schießen und den Blutstau im Kopf erhöhen.

Mit diesem Wissen kann ich endlich mit meinem Gehirn erarbeiten, wie ich mich hinsichtlich Sport zu verhalten habe.

Zum einen werde ich Cardio in meinen Plan einbauen, denn Laufen senkt langfristig den Blutdruck. Das kann definitiv hilfreich sein. Zum anderen werde ich nur ganz langsam mit Kraftsport anfangen, so dass mein Blutdruck nicht in die Höhe schießt, sondern sich mein Körper langsam an die Anstrengung gewöhnt.

Also muss ich den Kraftsport nicht aufgeben, ich muss mich nur damit abfinden, dass mein größtes Vorbild nun eine Schildkröte ist: langsam, beständig und stark.

Und in diesem Sinne wünsche euch noch einen wunderschönen Nikolaus Tag!

Regina’s Restart: Woche 3

Diese Woche war sehr aufregend für mich. Ich habe meinen Youtube Channel gestartet, meine Kamera verloren noch bevor das erste Video online ging und ein Sponsoring angenommen.

Um das soll jetzt auch kurz gehen. Ich habe nun Produkte der Supplement Marke Maxum getestet und war mehr als begeistert. Um ehrlich zu sein habe ich anfangs nicht viel erwartet, vor allem auch weil ich mich gefragt habe wie man in dem Markt noch mithalten soll. Als dann das Design rauskam war ich schon ziemlich angetan, denn der Diner-Look passt perfekt zu meiner Küche. Wer mir sehr aufmerksam folgt weiß, dass ich einen pinken Kühlschrank in genau diesem Stil habe. Und ich liebe ihn. Meine Küche ist hellblau, und das sind auch genau die beiden Farben von Maxum.

Dann kamen die Produkte. Als erstes habe ich den Milk Shake (ein Mehrkomponenten Protein Shake) Chocolate Dream getestet und der schmeckt wie Kakao. Einfach richtig lecker. Und kein bisschen Nachgeschmack bzw. kennt ihr vielleicht diesen nervigen Eigengeschmack, den viele Marken auf ihre Weise haben? So etwas habe ich bei Maxum zu mindest noch nicht feststellen können. Dann habe ich  den Milk Shake in der Geschmacksrichtung Vanilla Dream probiert und den liebe ich einfach nur. Ich habe noch drei verschiedenen Flavor Dreams und habe mal aus Spaß den Citrus Cheesecake Flavor Dream in den Vanille Milk Shake gemischt und das ist derzeit mein absolutes Lieblingsgetränk. Jedenfalls konnten mich die Produkte wirklich überzeugen und auch das ganze Team von Maxum ist einfach super. Aus diesem Grund bin ich sehr glücklich darüber nun mit Maxum zu kooperieren.

Natürlich gibt es auch einen Code, mit regina10 könnt ihr 10% bei eurer Bestellung sparen. Hier geht es zum Online Shop und ich hoffe euch gefallen die Produkte genauso sehr wie mir! Falls ihr etwas ausprobiert, würde es mich sehr interessieren was ihr zu den Produkten sagt! Also schreibt mir bitte 🙂

Nun zu den nicht so erfreulichen Dingen, meine Kamera ist immer noch nicht aufgetaucht. Ich spare bereits für eine neue, vielleicht hat der Black Friday ja etwas tolles für mich. Aber mittlerweile habe ich mich auch schon damit abgefunden.

YouTube macht mir unendlich Spaß und ich wollte mich nochmal für jeden Kommentar, jeden Like und jeden Zuschauer bedanken!

Trainieren war ich seitdem ich wieder in Berlin bin nicht so oft, weil ich viel Zeit in den Start meines YouTube Kanals und einige andere Dinge reingesteckt habe. Gestern habe ich mir eine neue FitX Karte geholt, denn diese ist ja auch verschollen. Naja jetzt hoffe ich, dass ich die alte nie wieder finde 😀 Die Trainings liefen auch sehr gut, wobei ich heute so unglaublich viel Energie hatte, dass es mir wirklich wirklich schwer fiel nicht mehr Gewicht zu nehmen. Aber nächste Woche geht es zum Augenarzt und er wird mir hoffentlich sagen, dass ich wieder richtig anfangen kann! Meine Ernährung läuft dafür super. Ich bin jetzt bei 1900 Kalorien und bin weder hungrig noch zu satt und hitte meine Makros jeden Tag. Das spüre ich auch an der Energie die ich habe, an meinem viel erholsameren Schlaf und meinem generellen Wohlbefinden.

Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit mit all den neuen Projekten, tollen Menschen und natürlich euch!

 

 

Reisetagebuch: Kasachstan 2

 

Am zweiten Tag in Kasachstan haben wir tagsüber natürlich mit meinen Großeltern und meinem Onkel verbracht. Chai getrunken, gegessen (sehr viel gegessen) geredet und alles was dazu gehört.

 

 

 

 

Nach dem Essen haben wir mit meiner Familie geskyped.

Gegen Abend kam Mamas beste Freundin Ina vorbei und auch das Wiedersehen war sehr emotional. Obwohl es für Mama selbstverständlich viel heftiger ist als für mich, bin ich in solchen Momenten die emotionalste. Die Sache ist, es gibt ein paar Trigger, die mich SOFORT zum Heulen bringen. Und so etwas gehört definitiv dazu. Aber so bin ich nunmal und mittlerweile stört mich das auch nicht mehr. Wobei es Situationen gibt, in denen ich mir denke…Regina…das ist einfach nur übertrieben, reiß dich zusammen. Wie zum Beispiel als mein kleiner Bruder die vierte Klasse abgeschlossen hat und die Kinder seiner Klasse (er nicht) geweint haben. Ich meine, es ist ja nicht mal so, dass ich dort jemanden kannte (außer meinen Bruder). Aber Leute ich musste mich so heftig zusammenreißen. Das ist ein Beispiel für eine Situation, in der eine heulende Regina einfach nicht angebracht ist. Naja, zurück zum Thema. Nachdem wir eine weitere Runde Chai-Trinken abgeschlossen haben, sind wir zum Kok Tobe -> Көктөбе gefahren. Der Көктөбе ist ein 1130 m hoher Berg am Rande Almatys und bedeutet auf kasachisch so viel wie „grüner“ oder „blauer Hügel“. Hier oben ist es wunder wunderschön. Wir waren hier als es dunkel war und die Stadt hat traumhaft geleuchtet.

Auf dem Berg gibt es ein Riesenrad, viele kleine Attraktionen und besonders auffällig fand ich, dass es viele VR-Stände gab. Inmitten unseres Spaziergangs hat uns Ina auf eine Riesenradfahrt eingeladen und ich LIEBE Riesenräder.
Dieser Ort kam mir wirklich vor wie ein Fantasieland. Alles hat geleuchtet, tausend Farben und wir über den Dächern der Stadt. (Ich bekomme gerade einen Ohrwurm von dem Intro der Manga Serie Jeanne die Kamikaze Diebin 😀 meine absolute Lieblingsserie als Kind)
Ich habe den Tag unendlich genossen und werde diesen Ausblick nie vergessen (wie denn auch, hab ein Video davon :D).

Die perfekte Tomatensauce

Vielleicht habt ihr bereits mitbekommen, dass ich momentan verliebt in eine Tomatensauce bin. Am liebsten mit Bärlauchnudeln oder mit Tagliatelle. Hier ist das Rezept für euch:

Zutaten:

-2 Knoblauchzehen
-1 EL Olivenöl
-1 Chillischote
-1 EL Tomatenmark
-1 TL Oregano
-1 TL Thymian
-frische Basilikumblätter
-2 EL Balsamico Essig
-Salz
-Zwiebeln
-1 Dose Pizzatomaten
-2 frische Tomaten
-optional: Lorbeerblätter, Sahne (Cremefine 7% oder Sahneersatz)

Zubereitung:

-die Chilli und den Knoblauch in Olivenöl im Topf anbraten bis beides ein bisschen gebräunt ist
-Zwiebeln, Thymian, Oregano und Tomatenmark hinzugeben und ein bisschen weiterbraten
-mit Balsamico Essig ablöschen
-frische Tomaten stückeln und mit der Dose Pizzatomaten mit in den Topf geben
-alles salzen, nach Geschmack nachwürzen, Basilikumblätter sowie Lorbeerblätter mit rein tun und eine halbe Stunde köcheln lassen
-zum Schluss mit Sahne verfeinern

-mit Nudeln anrichten und genießen!

Reistagebuch: Kasachstan 1

Bevor ich diesen Blogpost schreibe: DANKE!!! Danke, an jeden einzelnen, der sich gestern mein allererstes YouTube-Video angeschaut hat. Um dieses Video bzw. den Inhalt soll es auch hier heute gehen.

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal in Kasachstan und habe dort zum ersten Mal meine Familie getroffen. Meine Mama hat ihre Mama und ihren Bruder 16 Jahren lang nicht mehr gesehen. Ihren Papa seitdem sie in Deutschland ist, also seit 24 Jahren nicht mehr.

Wie ihr euch vorstellen könnt, war die Ankunft in Almaty (Kasachstan) sehr emotional.

Hier ein Bild, damit ihr euch vorstellen könnt, wo Kasachstan ist.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltkarte

Und hier ein Bild, damit ihr euch vorstellen könnt wo Almaty ist:

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Un-kazakhstan.png

Der Flug dauerte gerade mal 7 Stunden und hier muss ich auch nochmal Props an Lufthansa rausschicken. Ich bin vorher noch nie mit ihnen geflogen und ich muss sagen, dass der Flug sich für mich schon wie Urlaub angefühlt hat. Mein einziges Problem im Flugzeug war, dass ich nicht einschlafen wollte, weil das nächste Essen dann schon wieder kam. Für mich also purer Luxus. Insgesamt, vom Moment an als ich meine Haustür verlassen habe bis zur Ankunft am Flughafen Almaty, waren wir ca 12 h unterwegs. Auch okay, dafür, dass man dann in Zentralasien ist. An dem Tag habe ich zum ersten Mal gevloggt und hatte den Spaß meins Lebens dabei. Ich bin überglücklich, dass ich das Video jetzt endlich präsentieren konnte.

Der Moment als wir am Flughafen ankamen und meine Mama ihre Mama gesehen hat, war einfach nur überwältigend. Ich  bin eh schon ein sehr emotionaler Mensch, aber diese Situation war wirklich unbeschreiblich. Plötzlich habe ich wieder eine Oma und klar, habe ich oft von meiner Familie in Kasachstan gehört und auch Bilder gesehen. Aber das Ganze live zu erleben war als ob mir jemand immer Märchen erzählt hat, an die ich zwar glaube, die dann plötzlich meine eigene Realität werden. Absolut verrückt.

Wie ihr in dem Video hört, spricht meine Familie dort nur Russisch. Zwar bin ich mit dieser Sprache aufgewachsen und konnte auch nur Russisch bis ich mit 4 Jahren in den Kindergarten kam (bin aber in Deutschland geboren), dummerweise hab ich aber einen Großteil verlernt. Eine Sprache braucht Praxis und die hatte ich nicht mehr. Ich verstehe eigentlich alles, aber sprechen ist eine ganz andere Geschichte. Aber auch das hat dort von Tag zu Tag immer besser geklappt.

Als wir dann bei meiner Oma ankamen gab es Chai (Tee) und Essen. Wir haben uns unterhalten, ich habe meinen Opa (nicht der leibliche Papa von meiner Mama, den habe ich später kennengelernt) und meinen Onkel kennengelernt. An dem Tag war alles noch so surreal wie in einem Traum. Lustig war, dass Niklas ja kein Wort Russisch kann, aber die Verständigung trotzdem super funktioniert hat. Wir blieben noch recht lange wach, logischerweise gab es viel zu erzählen.

Am Mittwoch, kommt der nächste Kasachstan Vlog und der passende Text dazu hier auf meinem Blog. „Regina’s Restart“ erscheint jetzt immer Donnerstags! Und morgen gibt es Rezept für euch!

Regina’s Restart: Woche 2

Aus einem besonderen Grund kommt der Regina’s Restart Text heute schon online. Warum, wieso, weshalb erfahrt ihr morgen!
Seit letztem Mittwoch war ich 4 mal trainieren, genauso wie im letzten Blogpost beschrieben.

Mit meinen Isolationsübungen und mit leichtem Gewicht. Mittlerweile macht mir das fast nichts mehr aus und ich schaffe es auch mich zu beherrschen und nicht mehr Gewicht zu nehmen. Was nur wirklich unnötig und dumm war: Vor einigen Tagen habe ich mir meinen Ellbogen verletzt. Fragt mich nicht wie, ich weiß es nicht. Ich schätze ich habe beim Trizeps trainieren doch übertrieben, weil es immer meine letzte Übung war und ich nochmal einen ordentlichen Abschluss wollte. Naja, bedeutete diese Woche leider, dass ich noch zwei Übungen weniger machen konnte. Super Regina!
Aber dafür werde ich jetzt ganz sicher nicht mehr über meine Grenzen gehen bis ich es wieder darf. Meinen Arzttermin habe ich Ende des Monats und freue mich schon mega drauf.

Übrigens läuft meine Ernährung wieder viel viel besser. Ich tracke alles und bekomme meine Proteine auch gut rein. Das einzige Problem ist, dass ich momentan irgendwie sehr unkreativ bin, wenn’s um mein Essen geht. Meistens esse ich Seitan mit Bohnen und Erbsen oder Reis. Aber hey, ich weiß ganz genau, dass nach jedem Tief wieder ein Hoch kommt und freue mich umso mehr darauf, wenn die Ideen wieder aus mir rausplatzen. Und umso mehr hat es mich gefreut als ich hier in Paderborn ankam und meine Brüder überbackene Nachos gemacht haben. Die waren so traumhaft, ich hatte welche mit Kidneybohnen und Käse light, yummy. Und ich habe alle mit Gewürzen verfeinert, so dass das ganze richtig mexikanisch schmeckt. Wenn euch interessiert wie man selbst ein mexikanisches Gewürz zusammen mischen kann, schreibt es in die Kommentare und ich mache einen Beitrag dazu!

Hier könnt ihr euch ein Full Day of Eating von meinen Brüdern und die überbackenen Nachos anschauen:

Seit Donnerstag bin ich hier bei meiner Familie und genieße die Zeit sehr. Eigentlich sollte ich gestern wieder nach Berlin fahren, aber durch Umstände bleibe ich bis Donnerstag Abend hier. Was ich natürlich auch besonders genieße ist, dass ich mit meinen Brüdern und Saskia trainieren gehen kann. Auch wenn unsere Pläne unterschiedlich sind, ist es einfach schön mit ihnen im Fitnessstudio zu sein. Normalerweise pushen sie mich zu krassen Leistungen und jetzt wo ich mich zusammenreißen muss, helfen sie mir, dass ich im Rahmen bleibe. Heute zum Beispiel wollte ich eigentlich wieder mit der Brustpresse anfangen und habe meinen Ellbogen doch gespürt. Meine Brüder haben das sofort gemerkt und mich dazu gezwungen mit der Übung aufzuhören. Dafür bin ich jetzt sehr dankbar, denn mein Ellbogen sollte wirklich erst vollständig regenerieren bis ich ihn wieder belasten kann.

Das war im Großen und Ganzen meine Woche, nicht wirklich spektakulär, aber das muss es ja auch nicht immer sein. Trotzdem habe ich wieder dazu gelernt und weiß, was ich kommende Woche besser machen kann!

Regina’s Restart: Woche 1

Es wird wieder Zeit für eine kleine Reihe. Sie soll heißen: Regina’s Restart (oh yes, eine supercoole Alliteration)
Ich werde nun wieder ein mal wöchentlich über meine Erfahrungen und Ereignisse berichten. Immer Mittwochs.

Mehr als ein Monat ist nun seit meiner Augen-OP rum und so langsam und bedächtig darf ich wieder ins Gym gehen. Bisher war ich auch schon drei mal dort, aber das Ganze sieht natürlich ganz anders aus als vor der OP. Mein Trainingsplan enthält keine Grundübungen, weil diese zu viel Druck auf mein Auge ausüben würden. Versteht das aber nicht falsch, wenn ihr keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen habt, sind Grundübungen wie Squats, Kreuzheben oder Bankdrücken das Allerwichtigste. Ich mache isolierte Übungen und das auch nur mit wirklich leichtem Gewicht und wenig Sätzen. Irgendwie ist das zwar eine krasse Selbstbeherrschungsübung, aber andererseits bin ich viel zu glücklich und dankbar, dass ich wieder ins Gym gehen kann als dass ich mich jetzt darüber beschweren könnte, dass ich noch nicht „richtig“ trainieren kann.

Ich fühle mich jetzt schon wieder viel kompletter und glücklicher, außerdem wird meine Ernährung wieder viel besser. Okay das hört sich an als wäre das ein passiver Prozess, der von irgendwelchen Faktoren gesteuert und beeinflusst wird. So ist es nicht. Das ist eine aktive Entscheidung, egal in welche Richtung. Zumindest bei jemandem wie mir, der weiß wie Ernährung funktioniert. Trotzdem fällt es mir manchmal leichter und manchmal schwerer meine Makros und Kalorien einzuhalten. Eigentlich hatte ich vor, meine Ernährung perfekt zu halten, um den Muskelverlust zu gering wie möglich zu halten. ich hatte viel für die Uni zu tun und war mit vielen Dingen beschäftigt, auch im Kopf, was keine Ausrede sein soll, aber ich habe meine Ernährung dabei nicht priorisiert.

Vor einiger Zeit kam der Punkt, wo ich mich nicht mehr so gut gefühlt habe. Ich hatte weniger Energie, meine Haut war nicht so dolle und ich hatte so eine Art Muskelkater ohne dass ich mich überhaupt bewege. Das Dümmste an der Geschichte war – vielleicht könnt ihr euch erinnern: Ich hatte eine Phase, in der ich fast gar nichts essen konnte. So nach dieser äußerst merkwürdigen Phase, kam aber dieser Moment: Hey die Schokolade kann ich locker essen, ich nehme gerade eh zu wenig zu mir. Oh ja klar her mit dem Käse, ich brauche Kalorien. Und ehe ich mich versah, habe ich zugenommen.

Das Zunehmen an sich finde ich nicht schlimm. Das hat noch lange keine wirklich gesundheitlichen Folgen bei mir und so lange ich mich in diesem Bereich bewege, mache ich mir auch keine Sorgen. Das ist aber auch nicht immer so. Nach meiner Diät zum Beispiel, war es nicht das Einfachste zuzunehmen. Aber jetzt in diesem Moment ist es okay für mich. Ah, mein Schlaf war auch nicht mehr der erholsamste.

Also beschloss ich: Ich will wieder besser essen. Jetzt tracke ich seit einigen Tagen wieder und achte darauf mehr Gemüse und Obst zu essen und zack. Ich fühle mich viel viel besser. Ich habe mehr Energie. Ich brauche weniger Schlaf und bin erholter. (Heißt nicht, dass man weniger schlafen soll, Schlaf ist eines der wichtigsten Komponenten für die Gesundheit und auch für die Regeneration nach dem Sport).

Habe ich nun ein schlechtes Gewissen, dass ich vorher nicht so gut drin war? Nein. Warum nicht? Ganz einfach, weil ich ich weiß, dass es meine eigene Verantwortung ist und ich mich aktiv dafür und dagegen entscheiden kann. Ich finde, so lange man Entscheidungen, die einen selbst betreffen, bewusst trifft, muss man auch kein schlechtes Gewissen haben. Und das ist eines der wichtigsten und für mich hilfreichsten Dinge, die ich lernen durfte: Verantwortung für alles zu übernehmen.

Selbst wenn alle Umstände gegen dich sprechen und es unmöglich scheint, dass du etwas an deiner Situation ändern kannst: Du hast IMMERNOCH einen RIESIGEN Spielraum. Für deine Handlungen, für deine Gedanken, für die Art und Weise wie du mit dir selbst sprichst. Und dieser Spielraum, auch wenn er winzig erscheint, ist trotz allen Widrigkeiten groß genug deine Situation zu ändern. Wenn du es denn willst.

Es gab eine Zeit, da hätte ich so gedacht: Ich hatte eine OP. Ich muss zwei Hausarbeiten und eine Studie in sehr kurzer Zeit schreiben. Ich darf nicht trainieren. Ich habe keine Zeit mir vernünftiges Essen zu machen. Ich kann nichts dafür, dass ich mich jetzt schlecht ernähre. Und ganz ehrlich, so habe ich zwischendurch sogar gedacht. Weil auch das eine Trainings und Übungssache ist. Und wenn man nicht jeden Tag versucht, das besser zu machen, wird man auch immer in solchen Gedankenspiralen bleiben. Auf jeden Fall habe ich den größeren Teil der Zeit so gedacht: Ja die Umstände sind wie sie sind, aber wenn ich wirklich wollen würde, könnte ich mein Essen abends noch für den nächsten Tag vorbereiten, aber ich nehme mir jetzt die Freiheit nicht darüber nachzudenken und kümmere mich später um meine Ernährung. Ich weiß welche Konsequenzen das hat, aber ich bin okay damit.

Also gut, jetzt sitze hier will wieder super healthy lifestyle leben und kann das tun. Nein Spaß, damit meine ich meine Mikros zu decken, meine Makros zu hitten und nach dem If-it-fits-your-makros-Prinzip zu essen. Ihr kennt es ja bestimmt schon von mir. Wobei, ich bekomme viele Nachrichten zu dem Thema, ich denke, ich verfasse in Zukunft mal einen Blogpost speziell zu diesem Thema. Auf jeden Fall Leute, ich bin glücklich, weil ich wieder ins Gym kann, ich bin bisschen sauer, weil ich meine FitX-Karte verloren habe und ich esse jetzt wieder super klasse.

Eine Sache noch: Bitte bitte scheut euch nicht mir Fragen zu stellen. Schreibt mir auf Instagram (regina_engelhardt) eine DM oder auf Twitter (regina__engel), eine Nachricht bei Facebook und seit heute auch auf Anchor. Eine der coolsten Apps seit langem. Sie basiert auf Stimme und weil ich so gerne rede, kann ich das dort endlich rauslassen. In meiner ersten Episode geht es um Aliens und ob ich daran glaube oder nicht. Meine Community auf Instagram hat zu dem Thema abgestimmt und dazu erzähle ich ein bisschen. Der Link dazu ist hier. Auf jeden Fall helfe ich gerne und bin froh, wenn ich auch dir in irgendeiner Weise etwas beantworten kann.

Der vegetarische Metzger und Ich

Als ich das Schild Der vegetarische Metzger“ zum ersten Mal gelesen habe, passierten zwei Dinge mit mir. Erst fragte ich mich „Was soll das sein? Noch so ein cooles veganes Kreuzberger Hipster Ding?“ und dazu muss ich sagen, zu der Zeit war ich noch davon entfernt Fleisch auch mal durch Alternativen zu ersetzen und war vor allem dem Wort vegan ziemlich abgeneigt. Wer mir nun länger auf Instagram (regina_engelhardt) folgt oder regelmäßig meinen Blog liest, weiß, dass sich das nun stark geändert hat. Hier geht es zu einem Blogbeitrag, der das Ganze gut zusammenfasst und der dir helfen kann, einfach mal mit Dingen, die du dir vornimmst, anzufangen. Das zweite was dann passierte, war dass diese Neugier blieb und ich irgendwann wissen wollte, was dieser Vegetarische Metzger nun sei und ich mir zwei Produkte, nämlich die Burgerpatties und das Teriyaki-Hähnchen kaufte. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits sehr viele Fleischersatzprodukte probiert und muss sagen, dass mich beides, aber insbesondere der Burgerpatty überzeugt hat. Wie gesagt, ich esse manchmal noch Fleisch und andere tierische Produkte, begrenze das ganze aber stark. Auf jeden Fall weiß ich ganz genau wie Rinderburger schmecken und ich wette, dass es die wenigsten, wenn überhaupt jemand, merken würden, wenn man die Patties einfach tauscht.
Nun war ich gestern im Konzeptstore in Kreuzberg und durfte dort ein paar Sachen probieren. Ich hatte eine Probierplatte mit Curry-Wurst, einem Stückchen Burger, Chili-sin-Carne sowie einem Stückchen Crispy Chicken. Alles vegetarisch versteht sich. Auch die Wurst hat einfach genau wie jede konventionelle Currywurst geschmeckt und besonders begeistert war ich von dem Crispy Chicken. So sehr, dass ich mir sofort einen ganzen Burger nachbestellen musste. Ich weiß nicht wieso, aber ich hatte schon immer eine Schwäche für Crispy Chicken. Damals als Niklas noch in Bayern gewohnt hat und ich in Paderborn, habe ich mich immer so auf die Zugfahrt gefreut, weil ich mir beim umsteigen Crispy Chicken bei Burger King geholt habe 😀 Deswegen bin ich überglücklich, dass ich nun eine und da muss ich sagen, viel leckerere Variante gefunden habe. Die Produkte vom vegetarischen Metzger kann man sich online bestellen und jedem der mal in Berlin ist würde ich ans Herz legen, die Filiale in Kreuzberg zu besuchen und sich selbst zu überzeugen.

Hier findet ihr die Produkte: http://der-vegetarische-metzger.de/de/produkte/

und hier die Instagramseite: https://www.instagram.com/dervegetarischemetzger/

 

Kurkuma-Latte

Heute habe ich ein weiteres Getränk für eurer Immunsystem: Kurkuma Latte oder auch „die goldene Milch“. Kurkuma werden viele positive Eigenschaften nachgesagt, so richtig wissenschaftlich bewiesen ist das Ganze aber noch nicht. Ich denke, man macht nichts verkehrt, wenn man Kurkuma in seine Ernährung integriert, denn es beinhaltet die essentiellen Spurenelemente Mangan und Eisen. Außerdem schmeckt diese Milch nach Weihnachten.

Zutaten:

250 ml Milch (ich habe die Hafermilch + Mandel von Kölln Smelk benutzt)
1 TL Kurkuma
1 TL Zimt
1 TL Vanillezucker
1 Stück Ingwer (ca 1 cm)

Zubereitung:

-die Milch (z.B. in einem Topf) erwärmen
-Ingwer kleinschneiden
-alle Zutaten in die Milch geben und verrühren
-in einer Tasse servieren und genießen

Curry mit Butternut-Kürbis

Auf Instagram habt ihr zwischen zwei Bildern abstimmen können und euch für dieses entschieden. Gute Wahl Leute, war auch mein persönlicher Favorit! Das Curry hat auf jeden Fall überragend geschmeckt und hier ist das Rezept für euch. Übrigens ist das hier eine große Portion, also entweder perfekt für Mealprep oder mehrere Personen geeignet.

Zutaten:

1 Butternut-Kürbis
1,5 Dosen Kokosmilch (light vom Asiashop)
400 g Tofu

2 EL Kreuzkümmel
2 EL Koriander
1 TL Kurkuma
1 TL Pfeffer
1/2 TL Chilli
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL Öl

Zubereitung:

-Den Kürbis schälen und in Würfel schneiden
-die Pfanne mit dem Öl erhitzen und den Kürbis hinein geben
-zudeckt dünsten bis der Kürbis weich, aber nicht matschig ist
-den Tofu in Würfel schneiden und mit in die Pfanne legen
-dann die Gewürze und die Kokosmilch dazu geben und kurz köcheln lassen
-abschmecken und nach Geschmack mit der Würzung spielen
-dazu könnt ihr euch Reis kochen und zusammen mit dem Curry genießen!