Reisetagebuch: Kasachstan 2

 

Am zweiten Tag in Kasachstan haben wir tagsüber natürlich mit meinen Großeltern und meinem Onkel verbracht. Chai getrunken, gegessen (sehr viel gegessen) geredet und alles was dazu gehört.

 

 

 

 

Nach dem Essen haben wir mit meiner Familie geskyped.

Gegen Abend kam Mamas beste Freundin Ina vorbei und auch das Wiedersehen war sehr emotional. Obwohl es für Mama selbstverständlich viel heftiger ist als für mich, bin ich in solchen Momenten die emotionalste. Die Sache ist, es gibt ein paar Trigger, die mich SOFORT zum Heulen bringen. Und so etwas gehört definitiv dazu. Aber so bin ich nunmal und mittlerweile stört mich das auch nicht mehr. Wobei es Situationen gibt, in denen ich mir denke…Regina…das ist einfach nur übertrieben, reiß dich zusammen. Wie zum Beispiel als mein kleiner Bruder die vierte Klasse abgeschlossen hat und die Kinder seiner Klasse (er nicht) geweint haben. Ich meine, es ist ja nicht mal so, dass ich dort jemanden kannte (außer meinen Bruder). Aber Leute ich musste mich so heftig zusammenreißen. Das ist ein Beispiel für eine Situation, in der eine heulende Regina einfach nicht angebracht ist. Naja, zurück zum Thema. Nachdem wir eine weitere Runde Chai-Trinken abgeschlossen haben, sind wir zum Kok Tobe -> Көктөбе gefahren. Der Көктөбе ist ein 1130 m hoher Berg am Rande Almatys und bedeutet auf kasachisch so viel wie „grüner“ oder „blauer Hügel“. Hier oben ist es wunder wunderschön. Wir waren hier als es dunkel war und die Stadt hat traumhaft geleuchtet.

Auf dem Berg gibt es ein Riesenrad, viele kleine Attraktionen und besonders auffällig fand ich, dass es viele VR-Stände gab. Inmitten unseres Spaziergangs hat uns Ina auf eine Riesenradfahrt eingeladen und ich LIEBE Riesenräder.
Dieser Ort kam mir wirklich vor wie ein Fantasieland. Alles hat geleuchtet, tausend Farben und wir über den Dächern der Stadt. (Ich bekomme gerade einen Ohrwurm von dem Intro der Manga Serie Jeanne die Kamikaze Diebin 😀 meine absolute Lieblingsserie als Kind)
Ich habe den Tag unendlich genossen und werde diesen Ausblick nie vergessen (wie denn auch, hab ein Video davon :D).

Reistagebuch: Kasachstan 1

Bevor ich diesen Blogpost schreibe: DANKE!!! Danke, an jeden einzelnen, der sich gestern mein allererstes YouTube-Video angeschaut hat. Um dieses Video bzw. den Inhalt soll es auch hier heute gehen.

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Der vegetarische Metzger und Ich

Als ich das Schild Der vegetarische Metzger“ zum ersten Mal gelesen habe, passierten zwei Dinge mit mir. Erst fragte ich mich „Was soll das sein? Noch so ein cooles veganes Kreuzberger Hipster Ding?“ und dazu muss ich sagen, zu der Zeit war ich noch davon entfernt Fleisch auch mal durch Alternativen zu ersetzen und war vor allem dem Wort vegan ziemlich abgeneigt.

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Spooning Cookie Dough Bar – Die große Eröffnung

Es fühlt sich an als wäre eine Lücke gefüllt worden. Und zwar mit Keksteig.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass es jetzt für meine Obsession, von der ich dachte, dass ich mit ihr alleine bin, tatsächlich einen eigenen Ort gibt: Die Spooning Cookie Dough Bar.

Wie ihr vielleicht in meinem „Karneval der Kulturen“ Blogbeitrag gelesen habt, habe ich den Keksteig zum Löffeln bereits probiert und war da schon hin und weg. Von dem Stand, von der Idee und vor allem von dem Teig. Und dem Geschmack. Und der Konsistenz.

Und die Sorten! Leute, von denen will ich gar nicht erst anfangen. Doch, will ich ehrlich gesagt schon: „Cookies and Dream“, „Einhornliebe“, „Brownie Peanut Crunch“, „Caramel Overload“, „Nutalie“, „Rocky Road“, „Peanutbutter Jelly Time“ …

Ich verspreche: So wie sie sich anhören, schmecken sie auch. Einfach ein Traum.

Die beiden Besitzer der Spooning Cookie Dough Bar Diana und Conti sind unglaublich sympathisch, herzlich und voll in ihrem Element. Bis zu der Eröffnung der Bar heute, waren und sind sie, seit Februar, auf Streetfood-Märkten unterwegs und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Wer etwas vom himmlischen Keksteig abhaben will, darf nicht bis zum Abend warten. Als Niklas und ich eines Nachmittags bei Streetfood auf Achse in der Kulturbrauerei zum Spooning Cookie Dough Stand schlenderten war alles bereits ausverkauft. Und es war kein schöner sonniger Tag, an dem viele Leute die Kulturbrauerei füllten, sondern ein grauer eher regnerischer . Wie gut muss bitte dieser Teig sein? Dachten wir uns und fragten die beiden, ob sie uns vielleicht einen Löffel aus der Schüssel auskratzen würden. Das taten sie mit Freude und unser erstes Gespräch war bereits total herzlich.

Als dann Karneval der Kulturen war und der Stand direkt vor unserer Haustür, probierten wir endlich jeweils eine Portion. Ich hatte die Sorte „Classic“ und Niklas „Cookies and Dream“, die er auch heute unbedingt wieder haben wollte. Für mich gab es „Brownie Peanut Crunch“ mit einem Nuss-Nougat-Topping mit Mini-Windbeuteln. Muss ich noch mehr dazu sagen? Himmlisch, absolut himmlisch!

Wir waren neugierig und mussten erfahren, wie lange es dauert so ein perfektes Rezept auszutüfteln. Die Antwort? Zwei Jahre für das Grundrezept, so dass es ohne Ei und ohne Backpulver auskommt. Das Mehl wird vorgebacken, dann ist es verträglicher.

Eine ganz besondere Ecke in der Spooning Cookie Dough Bar ist die Kaffee-Ecke. Hier kann man sich an der besten Kaffeefiltermaschine der Welt bedienen. Ich hatte die ein oder andere Tasse und muss sagen, der Kaffee schmeckt hervorragend und ergänzt den Keksteig perfekt.

Die Bar ist, wie ihr in den Bildern auch schon längst sehen könnt, wunderschön eingerichtet. Sie ist rosa und an den Stil amerikanischer Küchen angelehnt, die von der Kaffee-Selbstbedienungs-Ecke super abgerundet wird. Man spürt einfach sofort, wenn man den Laden betritt…nein eigentlich vorher schon, nämlich wenn man das Gerüst vor dem Laden sieht und es aber nicht als solches wahrnimmt, mit wie viel Liebe und Herzblut die Bar geführt wird.

Nichtmal eine Woche vor der großen Eröffnung passierte es. An der Dachgeschosswohnung muss gebaut werden, also wird ein Gerüst davor gestellt. Keine erfreuliche Tatsache, aber was Diana und Conti daraus gemacht haben, ist einfach nur bewundernswert. Sie drehen den Spieß um und nutzen es für sich, sehen es als Ladenerweiterung. Das Gerüst ist im Spooning-Stil dekoriert und dient als Überdachung für die Plätze draußen. Ich find’s genial und es war sehr angenehm dort zu sitzen.

Meine zweite Sorte war „Peanutbutter Jelly Time“ mit einer Salted-Carmel-Sauce und Niklas’ war „Nutalie“ mit karamellisierten Walnüssen und der Black-Cookie-Creme als Topping. Beides zum Reinlegen. Und nein, das war noch nicht alles, wir konnten es uns nicht nehmen lassen, einen Cookie-Dough-Cake-Pop, einen Cookie-Dough-Brownie und einen Cookie-Dough-Macaron zu probieren.

Also wenn ihr nicht spätestens jetzt googelt wie ihr zu Spooning kommt, dann weiß ich auch nicht. Ich würde mir so etwas leckeres nicht entgehen lassen und ich werde definitiv oft in der Cookie Dough Bar zu finden sein.

Jetzt bleibt mir nur zu sagen, #forgetyourdiet oder fitte es in deine Makros so wie ich und der Aufbau kann kommen!

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