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Yoga direkt am Wasser, mitten in Berlin

by reginaengel
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Yoga gehört neben dem Kraftsport definitiv zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Das zu vereinen ist nicht einfach, aber ich arbeite dran. Letzten Donnerstag war ich morgens beim Yoga im Badeschiff. Und Leute, nach so einem Tag fühlt ihr euch wie nach einer Woche Urlaub.

Das Badeschiff ist ein Freibad direkt an der Spree auf dem Arena Berlin Gelände. Der Pool ist quasi im Fluss und die Aussicht ist wunderschön.

Und das macht die Yoga-Praxis zu etwas ganz besonderem.

Unterrichtet hat die liebe Manuela Rüegg. Sie leitet die Kurse im Badeschiff seit letzter Saison, 2016.

Wie sie ihren Stil beschreiben würde?

„Ich unterrichte in einem dynamischen Stil, Vinyasa Flow Yoga. In meinen Kursen achte ich immer auf die Teilnehmer, es soll eine positive Energie der Herausforderung entstehen, die Freude spielerisch Neues auszuprobieren und die eigenen Grenzen auszuloten.“

Anfänger können ohne Probleme einsteigen und es werden Alternativpositionen für Fortgeschrittene angeboten. Sie weiß ganz genau welche Kleinigkeiten sie jeweils korrigieren muss, um einen großen Effekt zu erzielen. Ich persönlich hatte einen wundervollen Moment als wir die Krähe (Bakasana) gemacht haben. Das habe ich schon einige Male probiert, aber wirklich abgehoben bin ich dabei noch nie. Und dann sagt sie „Schaut nach vorne, nicht runter“ und was passiert? Ich hebe ab! Sowas ist einfach so ein geniales Gefühl. Eine ähnliche Erfahrung hatte ich mal mit der King-Pigeon Pose (Rajakapotasana).

Meine Füße von oben zu berühren erschien mir absolut unmöglich, ich dachte meine physiologische Konstitution ist einfach noch nicht so weit. Dann habe ich von einem Trick gehört, nämlich den Fuß von der Seite zu nehmen und den Arm nach oben auszudrehen. Und Zack, ich sitze in der Pose, die ich an diesem Zeitpunkt für unmöglich gehalten habe.

Und das ist eines der Dinge, die ich an Yoga liebe. Die Momente, die dir zeigen, dass du falsch lagst. Und viel mehr möglich ist, als du dir vorstellen kannst. Es war ja nicht mal ein Umweg mit dem ich ans Ziel gekommen bin. Es war eine minimale Veränderung, die einen maximalen Erfolg herbeiführte. An dieser Stelle aber kurz der Hinweis, dass ich Umwege liebe. Oft sind es einfach nur andere Pfade, die man einschlägt als erwartet und deswegen ist man irritiert und betitelt sie als Umwege. Obwohl es so genau richtig ist. Ich bin selbst ein sehr kritischer Mensch, aber manchmal sollte man vermeintliche Rationalität beiseite legen und ein bisschen Vertrauen haben.  Klar sind das Dinge, die man schon tausend mal gehört hat, aber oft denkt man, dass man nach gewissen Maßstäben lebt ohne zu überprüfen, ob man es wirklich tut. Ich kann immer nur für Praxis plädieren, egal in welcher Hinsicht.

Dass einem Dinge klar werden ist eine Sache, dass man sich Dinge wiederholt bewusst macht eine ganz andere.

Die Yoga-Praxis im Badeschiff hat mir dies erneut gezeigt. Hinzu kommt die Umgebung, die auf jeden Teilnehmer einwirkt. Ich habe Manuela gefragt was sie dazu sagt. „Am Badeschiff finde ich es eine wundervolle Situation in Verbundenheit mit der Natur, dem Wind, des Wassers, der frischen Luft und der Sonne Yoga zu praktizieren. Das Yoga findet aber nicht in Abgeschiedenheit statt, sodass wir den Bezug zur Realität nicht aus den Augen verlieren.“

Sehr schön gesagt und genau so habe ich es auch empfunden.

Und nach der Praxis in den Pool zu springen ist einfach so befreiend.  Und danach den ganzen Tag in der Sonne zu liegen ein purer Luxus.

Links:

http://standupclub.de/yoga-am-badeschiff/

www.yogiberlin.de

http://www.arena.berlin/veranstaltungsort/badeschiff/

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1 comment

Marie 1. Juli 2017 - 10:40

Heftige Location!
wow! würde auch gerne so Yoga machen können aber bin derbst ungelenkig 😀
Aber aufm Badeschiff sieht die Welt/Berlin natürlich ganz anders aus 😛
#loveurpost

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