Tipp 6: Grundlagen der Ernährung

In diesem Beitrag möchte ich euch einige Grundlagen in Sachen Ernährung näher bringen. Es sind unendlich viele (Fehl-)Informationen im Umlauf, weswegen ich euch die wichtigsten Informationen auf einem Blick geben möchte.

Wie nimmt man ab oder zu?

Alles läuft über die Kalorienbilanz. Jede Diät, egal ob Low-Carb, Keto, Vegan, Paleo, Raw-till-four, um nur einige zu nennen, basieren auf ein und dem selben Prinzip:

Bist du im Kalorienüberschuss, nimmst du zu.
Bist du im Kaloriendefizit, nimmst du ab.
Verbrauchst du so viele Kalorien wie du zu dir nimmst, hälst du dein Gewicht.

Vereinfacht gesagt, bedeutet das:

Wenn du mehr isst, als du verbrauchst, nimmst du zu.
Wenn du weniger isst, als du verbrauchst, nimmst du ab.
Wenn du genauso viel isst, wie du verbrauchst, bleibt dein Gewicht gleich.

Was passiert bei Abnehmen?

Beim Abnehmen bekommt dein Körper über die Nahrungszufuhr nicht mehr die Energie, die er verbraucht. Das muss ausgeglichen werden, also nutzt dein Körper andere Ressourcen. Hier stehen ihm zum Beispiel Körperfett, Glykogenspeicher oder aber auch die Muskulatur zur Verfügung.

In der Regel verlierst du zu aller erst Wassereinlagerungen, dann leeren sich deine Glykogenspeicher und erst dann geht es an dein Körperfett.

JoJo-Effekt

Dies ist auch der Grund, warum man in den ersten zwei Wochen einer Diät sehr viel Gewicht verliert. Wassereinlagerungen wird man sehr schnell los und Achtung:
Man lagert es auch genau so schnell wieder ein. Dieser Effekt wird oft als sogenannter JoJo-Effekt wahrgenommen. Wenn du nur ein bis zwei Wochen mit einem moderaten Kaloriendefizit diätest, ist es die Regel, dass du, wenn du danach wieder zu deinen Ursprungskalorien zurück gehst, wieder genauso viel wiegst wie vorher.

Viel öfter ist der Grund des JoJo-Effekts aber, dass man eine so strikte und restriktive Diät hinter sich hat, dass man danach nicht nur genauso viel isst wie vorher sondern aufgrund von Heißhunger etc. deutlich mehr isst als vor der Diät.

Wie man dem JoJo-Effekt entgehen kann, werde ich dir im Laufe dieser Tipps auch zeigen.

Makro- und Mikronährstoffe

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass unsere Nahrung aus Makro- und Mikronährstoffen besteht. Zu den Makronährstoffen zählen Proteine, Kohlenhydrate und Fette, aber auch Alkohol ist ein Energielieferant (bedeutet: Alkohol hat Kalorien) Wenn du dich genauer über das Thema Kraftsport und Alkohol informieren willst, klicke hier.

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem gibt es noch die Ballaststoffe, die ich ebenfalls gesondert in dieser Reihe besprechen werde.

Ab morgen widme ich mich dann jeweils den Makronährstoffen.

 

 

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